SCHEMENTHEMEN & SCHILLERNDES DUNKEL
- Juli 30th, 2010
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CHEMENTHEMEN, die Kult-Veranstaltungsreihe von und mit Myk Jung und Klaus Märkert, lädt im September zum SCHILLERNDEN DUNKEL in den ZWISCHENFALL nach Bochum-Langendreer ein.
Der gleißend schwarze Abend beginnt mit der Vorstellung des neuen Szenebuchs »Schillerndes Dunkel«, herausgegeben von Kulturwissenschaftler Alexander Nym. »Schillerndes Dunkel« gibt einen breiten Einblick in die sub- und gegenkulturelle Bewegung der Schwarzen Szene: ihre Entwicklungen, Motive, Ideen, Widersprüche – ihre faszinierende Optik.
Auf mehr als 400 Seiten kommen neben internationalen Künstlern auch Journalisten, Wissenschaftler, DJs und Veranstalter sowie die Szenegänger selbst zu Wort. Alexander Nym himself trägt Passagen aus »Schillerndes Dunkel« vor und wird passenderweise von Klaus Märkert mit Auszügen aus seinem 80er-Jahre-Szene-Roman »Hab Sonne« und Myk Jung mit seinen teils in »Schillerndes Dunkel« veröffentlichten Kolumnen flankiert.
Das ästhetikliebende Auge erfreut sich an der über Leinwand gezeigten Auswahl der ca. 600 im Buch veröffentlichten Abbildungen und weiteren szene-historischen Ausgrabungen.
Nach zwei Leseblöcken erweitert sich das Dreier-Gestirn auf der Bühne um die DJSzeneurgesteine Michael Zöller und Thomas Thyssen. Es fogt ein Live-Anekdoten-Erzähling aus der Szene mit der Szene (Zwischenquatschen welcome). Der Abend endet und die Nacht beginnt mit DJ Tuxedomoon und DJ Georg Howahl.
Über die Autoren
Myk Jung
Myk Jung ist seit 1984 in der Independent Musik-Szene u.a. als Frontmann von THE FAIR SEX aktiv. Neben eigenen Musikprojekten arbeitet er als freier Autor für diverse Musikmagazine und hat mit seiner liebevollen Parodie »Der Herr der Ohrringe« von sich hören gemacht.
Klaus Märkert.
Klaus Märkert, DJ und Autor aus Bochum, veröffentlichte bereits in Anthologien und Zeitschriften (z.B. OXPunkzeitung mit Literaturteil) und erzählt in seiner ersten Romanveröffentlichung »Hab Sonne« aus den verrückten 80er Jahren im Ruhrgebiet.
Alexander Nym
Alexander Nym ist Kultur- und Medienwissenschaftler und spezialisiert auf die Geschichte der sogenannten Gegenkulturen. Er ist seit über zwanzig Jahren als Künstler und Theoretiker in und außerhalb der »Schwarzen Szene« kulturell aktiv. Außerdem ist er Texter und Vokalist der Elektropop-Band ORGONAUTIC.
www.schementhemen.de
www.schillerndesdunkel.de
Fr., 24. September 2010
20:00 Uhr
Zwischenfall
Alte Bahnhofstrasse 214
44892 Bochum-Langendreer
www.zwischenfall-club.de
Was geht? Wir haben Ferien und das Wetter kommt auch langsam an einem Punkt, an dem man es auch nach 18Uhr ertragen kann, die Wohnung zu verlassen um einen gepflegten Abend in geselliger Runde im Wuppertaler Club Pavillon zu verbringen. Zumal der Anlass allemal ausreichend gewesen wäre: Es war einmal mehr „Black Celebration“ Time mit DJ Dalecooper. Und wo waren die Schwarzkittel? Schon im kollektiven vorglühmodus für das Amphi Festival in Köln oder einfach nur zu träge, ob des Wetters? War plötzlich zu kalt, was?
Eine Last Exit B7 Party im Pavillon ist immer ein Besuch Wert. Die Stimmung ist immer gut und man hat bis in die Morgenstunden Fun. Umso schöner, dass auch an einem WM Wochenende , das zudem noch unter einer Hitzewelle zu leiden hat, Stimmung in den Abend kommt. Freilich musste man sich auf den Weg ins Pavillon erst einmal durch ein Fahnenmeer freudig erregter Fußballfans kämpfen. Das wir dabei aber nur den dritten Platz belegten und auch sonst das Leben nicht besser oder schlecht würde lassen wir mal außer acht. Nun gut! Verweilen wir nicht weiter bei der WM. Die ist nun vorbei. Was bleibt ist aber der Pavillon, seine Partys und allen voran die Last Exit B7. An diesem Wochenende füllte sich der Pavillon, nicht zu letzt des Wetters wegen, sehr spät. Erst nach Mitternacht kamen die Gäste und füllte nach und nach den Club, um dann mit DJ Dalecooper (auch Black Celebration) bis in die Morgenstunden zu feiern und zu rocken. Das Musikangebot war dem Konzept entsprechend, das Publikum von jung bis alt reichlich gut durchgemischt und die Tanzfläche hatte unter den Daueransturm viel zu tun. Vielleicht verdanken wir es auch den ausgiebigen Tänzen, dass es später in der Nacht noch eine feine Abkühlung gab und die Nacht etwas erträglicher machte. Wie dem auch sein, an diesen Abend kam einfach jeder auf seine Kosten. [




